Die Costa de Almeria ist nicht so touristisch, aber dafür die fruchtbarste von Spaniens Küsten. Sie liegt im Süden oberhalb der Costa del Sol. Strände, Gewächshäuser und ursprüngliche Dörfer prägen das Landschaftsbild der Costa de Almeria.
Durch die südliche Lage ist es hier besonders warm, im Gegensatz zum sonstigen Klima in Spanien. Man nennt die Region auch „Afrika Europas“, da sie eine der trockensten Gegenden ist, die aber gut zum Überwintern in Spanien einlädt.
Wer Ruhe sucht und lange Sandstrände mag, ist hier hervorragend aufgehoben. Zum Surf-Urlaub am Mittelmeer bieten sich die hellen Sandstrände von Almerimar an. Der verträumte Urlaubsort ist ideal für Urlauber die das ursprüngliche Spanien mit Kindern kennenlernen wollen.
Roquetas de Mar ist ein eher touristischer Ort mit teils klotzigen Hotels, aber einem großen Sportangebot, was von Reiten, über Golf, bis hin zum Wassersport reicht. Das vornehme Aguadulce bietet einiges für den gehobenen Standard, hier findet man neben vier und fünf Sterne Hotels auch die ein oder andere luxuriöse Finca.
Spanien hat aber auch eine afrikanische Seite, wie man an Almeria sehen kann. Die von Mauren gegründete Hafenstadt hat eine arabisch geprägte Altstadt und ein buntes Zigeunerviertel. Ein Ausflug lohnt sich vor allem auf den täglich stattfinden Mercado Central, den Markt in der großen Markthalle. Hier bekommt man alle Köstlichkeiten des Landes. 
Entfernt man sich etwas von Spaniens Küsten und fährt ins Hinterland, erreicht man die Schauplätze vieler, bekannter Western. So spielte Clint Eastwood hier beispielsweise im Sergio Leone Klassiker „The good, the bad and the ugly“ (auf deutsch „Zwei glorreiche Halunken“), oder Harrison Ford den „Indiana Jones“.
Eine weitere von Spaniens Sehenswürdigkeiten ist der Naturpark Cabo de Gata. Da hier das Klima in Spanien besonders trocken ist und daher eine außergewöhnliche Vegetation herrscht, ist die Region zum Biosphärenreservat von der UNESCO ernannt worden.